Standort:                          Aroyo (Koordinaten: 8.671137, 26.852235) im Nordwesten des Südsudan

Land:                                Südsudan

Am 09. September nehmen wir auch im Gottesdienst eine Kollekte für dieses wichtige Projekt auf!

Hintergrund

Die Schule bietet tägliche Schulspeisung an. Derzeit ist diese Versorgung von einem regelmäßigen Zuschuss abhängig. Eine Küche und ein Lagerraum sind vorhanden. Es ist geplant, das vorhandene bzw. zu erweiternde Gelände landwirtschaftlich zu nutzen. Ziel ist es, zur Selbstversorgung der Schule beizutragen und Schüler und lokale Bevölkerung in landwirtschaftlichen Methoden zu schulen. Weiter Details!

Maßnahme:                      Erschließung einer vorhandenen Fläche von 3.000 m³ als landwirtschaftliche Nutzfläche. Angepflanzt werden Sorghum, Mais, Bohnen, Erdnüsse und Zwiebeln. Zur Erschließung sind die folgenden Schritte notwendig:
–       Umzäunung der Fläche
–       Sicherstellung einer Bewässerungsmöglichkeit. Ein ganzjährig Wasser führender Fluss ist 500 m vom betrachteten Gelände entfernt. Diese Maßnahme erfordert die Installation einer Pumpe, einer Wasserleitung sowie eines Tanks mit 5.000 m³ Fassungsvolumen.
–       Beschaffung einer Motorfräse
–       Entsendung eines Trainers für 6 Monate

Zielgruppe:                       500 Kinder der Vor- und Grundschule unmittelbar.

Finanzbedarf:                    26.200 EUR

Wie ist es in Südsudan?

Das von Gewalt und Hunger gebeutelte Land kommt nicht zur Ruhe. In Maban sind erneut Unruhen ausgebrochen. Vor allem Büros von Hilfsorganisationen werden geplündert. Auch unser Platz war von Plünderung und Zerstörung betroffen. Unsere Mitarbeiter, die gerade ein Bibeltraining durchgeführt hatten, konnten in einem Camp der UN Zuflucht finden. Sie gehen nicht fort, bleiben bei den Menschen – in guten und in schlechten Zeiten. Im Camp haben die zwei nicht lange gezögert und sofort angefangen, die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben. Nach zwei Wochen war die erste Taufe – für 72 Menschen!

Die Menschen sind hungrig nach dem wahren Leben, aber sie kämpfen auch gegen den Hunger um das nackte Überleben. In Borojalab, Katah und Boromedia, einem Gebiet etwa halb so groß wie Deutschland, hilft unser Partner rund 10 000 Menschen, zu überleben. Die Hilfe geschieht unter Einsatz ihres Lebens, es herrscht das Gesetz des Dschungels, deshalb ist keine NGO dorthin gekommen.