Paul Clark

Die Geschichte des Volkes Israel im Alten Testament ist eine Geschichte von Menschen, die im Glauben lebten.

Beispiele: Abraham, Jakob, Josef, Mose.

Auch wir leben im Glauben, und es ist sehr wichtig, dass wir in unserem Glaubensleben niemals stehenbleiben, sondern uns ständig weiterentwickeln.

Einer der Helden des Glaubens aus der Bibel ist Samuel. Von ihm können wir viel lernen.

Zu der Zeit, als Samuel Richter von Israel war, gab es sehr viele Konflikte und Kämpfe mit den Philistern.

Diese werden in 1.Samuel 7 beschrieben. Doch letztendlich hat Gott dem Volk Israel den Sieg geschenkt.

Wie das Volk Israel, werden auch wir als Christen in vielerlei Hinsicht angegriffen, sei es durch

  • Krankheit
  • Enttäuschung und Verzweiflung
  • unser eigenes Fleisch (unser Ego, Stolz, Lügen, falsche Gedanken) oder
  • Anfechtungen seitens des Feindes.

Deshalb ist dieses Wort Samuels so wichtig – sowohl für jeden Einzelnen von uns als auch für uns als Gemeinde.

1 Samuel 7,12: Da nahm Samuel einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte ihn »Eben-Eser« und sprach: Bis hierher hat uns der HERR geholfen. 

Samuel konnte mit großer Dankbarkeit darauf zurückblicken, was Gott getan hatte.

Es ist sehr wichtig, dass auch wir zurückblicken und Gottes Wirken in unserem Leben erkennen.

Psalm 103, 2-4: Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,  der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. 

1 Thess. 5,18 Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 

 Ich tue das sehr gerne und bin begeistert davon, was Gott seit ihrer Gründung in unserer jungen Gemeinde schon alles getan hat!

Anfang November 2016 haben wir diese Räume in der Mariahilfstraße mit vereinten Kräften renoviert und gestrichen. Sehr viele haben bei der Arbeit mit angepackt. Ich habe immer noch vor Augen, wie Inge, die 75 Jahre jung ist, die ausgeliehenen Stühle putzt.

Was Gott seit dem letzten November getan hat, ist enorm.

Inzwischen sind viele Menschen in die Gemeinde gekommen. Einige von ihnen haben hier ihre ersten Glaubensschritte gemacht.

Der Alphakurs war ein voller Erfolg!

In den verschiedenen Arbeitsbereichen haben sich viele Menschen engagiert.

Es ist sehr schön, dass wir eine gute Beziehung zu unserem Stadtquartier Vorkloster pflegen. Wir haben uns 2017 schon an zwei Vorklosterfesten beteiligt, und am kommenden Sonntag wird auf dem dortigen Weihnachtsmarkt der Gospelchor singen.

Aller Anfang ist schwer, aber wir werden weiterhin daran arbeiten, Gottes Reich in Bregenz zu bauen und mitzugestalten.

Wir werden anhand dessen beurteilt, was wir beenden, nicht daran, was wir beginnen.

Sowohl für den Gemeindebau als auch für unser Glaubensleben gilt: Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon!

Hebräer 12,1-2 ELB: Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns1 haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. 

  • Eine große Wolke von Zeugen: Schon vor unserer Zeit haben Menschen in Bregenz dafür gebetet, dass hier eine starke Gemeindearbeit entsteht. Manche dieser Beter sind, wie die Helden in Hebräer 12,1-2, inzwischen schon beim Herrn.

    Ohne die Christen, die uns hier vorausgegangen sind und gebetet haben, würde es die FCG Bregenz nicht geben.

Dietrich Bonhoeffer: Man überschätzt wohl leicht das eigene Wirken und Tun in seiner Wichtigkeit gegenüber dem, was man nur durch andere geworden ist.

  • Damit wir wirklich dranbleiben und uns auf unser Ziel konzentrieren können, müssen wir alle Lasten und Sünden ablegen.

    Auch Marathonläufer legen vor dem Rennen alles ab – sie haben weder einen Rucksack noch ein Handy oder gar eine schwere Jacke bei sich.

  • Der Schlüssel ist, mit Ausdauer zu laufen!

    Sicher kennst du die Geschichte von der Schildkröte und dem Hasen. Ausdauer siegt immer!

    Auch in der Bibel wird betont, wie wichtig Ausdauer und Beharrlichkeit sind, vor allem, wenn es um ein siegreiches Glaubensleben geht.

Jess Barreto schreibt zum Thema Beharrlichkeit: Die tägliche Jagd nach Beharrlichkeit erfordert den vollen Einsatz und einen fokussierten Blick nach vorne trotz der Schwierigkeiten, die uns von allen Seiten umgeben. Denn die Jagd nach Beharrlichkeit mitten in Herausforderungen gibt Gott die Möglichkeit, dein Land zu erweitern, dich mit mehr Samen zu versorgen und die Ernte deiner Gerechtigkeit zu vergrößern.  Mögen wir mit ganzem Herzen der Beharrlichkeit nachjagen. Mögen wir der Versuchung entsagen, dass Passivität oder Selbstgefälligkeit unsere Handlungen bestimmen. Und mögen wir unbeirrt am Glauben festhalten, und uns durch nichts vom richtigen Weg abbringen lassen.

Wir dürfen uns nicht beirren lassen, wenn in unserem Glaubensleben manches nicht so richtig zu funktionieren scheint. Manchmal fühlt es sich an, als würden wir einen Schritt vor und zwei zurück gehen.

Kürzlich habe ich gelesen, was vor ihrer Karriere über einige berühmte Persönlichkeiten gesagt wurde.

Bei dem ersten Casting des Hollywood-Schauspielers und Tänzers Fred Astaire notierte der Produzent: „Er ist kein Schauspieler. Er hat fast eine Glatze und kann nur mäßig tanzen.“

Die Eltern des berühmten Opernsängers Enrico Caruso glaubten seinem Lehrer, der über ihn sagte: „Er hat absolut keine Stimme und kann nicht singen.“ Sie drängten ihn, die Ingenieurslaufbahn einzuschlagen.

Walt Disney, der Gründer der Disney Corporation, wurde wegen seines „Mangels an Ideen“ von einem Zeitungsherausgeber gefeuert.

Bevor er endlich Erfolg hatte, erlitt Henry Ford fünf Mal Schiffbruch und war völlig bankrott.

In Hebräer 12,2 heißt es, wir sollen hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.

Was Gott bei dir und mir angefangen hat, wird er auch vollenden!

Wir leben im Glauben, nicht im Schauen!

Martin Luther King: Glaube bedeutet den ersten Schritt zu gehen, obwohl man nicht die ganze Treppe sehen kann.

Wir wollen als FCG Bregenz weiter wachsen und vorwärts gehen!

Wir haben verstanden, was das Prinzip von „Leben mit Vision“ sowohl für jeden Einzelnen von uns als auch für uns als Gemeinde bedeutet. Der Vers Epheser 2,10 aus der Bibel ist die Kernaussage dieses Prinzips: „Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat.“

Wir wollen nicht nur Konsumenten Christen sein!

Weil wir Gottes Liebe persönlich erfahren haben, wollen wir gemeinsam als Gemeinde Menschen durch Gottes Liebe dienen! Gerne setzen wir:

  • unsere Zeit
  • unsere Talente
  • unser Geld
  • und alles was wir haben ein, um Gottes Reich zu bauen.

Wir wollen im Glauben wachsen und noch viele Menschen mehr zu Jesus führen.

Bis hierher hat uns der HERR geholfen! 

Bis hierher hat dir Gott geholfen!  Bis hierher hat mir Gott geholfen.

Galater 6,9 HFA: Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben.