Paul Clark

Viele Menschen möchten, dass Jesus ein niedliches Kind bleibt. Solange er als kleines, liebliches Kind in einer Krippe liegt, brauchen sie nichts zu tun. Sie wollen nur die sentimentalen Gefühle erleben, die die Weihnachtszeit mit sich bringt. Es hat eine Bedeutung, dass Jesus als Baby auf die Erde kam – Advent bedeutet Ankunft!

Die Geburt Jesu ist ein wichtiger Aspekt von Gottes Heilsplan.

Im NT Griechisch Der Name „Jesus“ bedeutet dasselbe wie der hebräische Name „Josua“, bedeutet wörtlich „Gott ist Rettung“.

Die Botschaft des Engels an Josef lautete also: „Du sollst dem Kind den Namen „Gott ist Rettung‘ geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“

Dieser Name sagt uns, welche Aufgabe Jesus in Gottes Plan erfüllt – durch ihn wird Gott die Menschheit retten.

Christos griechisch- – der Gesalbte)

Messías (hebr. Maschíach, der hebr. Name für Christus

Galater 4, 4: Aber zu der von Gott festgesetzten Zeit sandte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren und den Forderungen des Gesetzes unterstellt.

Schon im Alten Testament wird immer wieder von dem Messias gesprochen, der kommen wird.

In der Dreieinigkeit wird Jesus von Beginn an erwähnt.

1 Mose 1,26-27: Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

Auch Johannes bestätigt, dass Jesus von Anfang an da war. Er ist das Alpha und das Omega.

Johannes 1,1-3: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 

Wenn wir Christus nicht nur als Baby sehen, sondern sein Leben in der Gesamtheit betrachten, bedeutet das, dass wir uns mit der Christologie beschäftigen.

Christologie» ist die Lehre von der Person Jesu Christi und von seiner Bedeutung für uns Christen: Sie gründet im Bekenntnis von Jesus als dem Gottessohn, seiner Inkarnation (Menschwerdung), seinem Leiden (Passion), seiner Auferstehung und einstigen Wiederkunft (Parousie). 

Die eigentliche theologische Bedeutung der Christologie und ihr Interesse an der «Wahrung der Menschheit und der Gottheit Jesu» ist es, Aussagen zu machen über die Natur des Menschen, seine Verlorenheit und Schuld sowie seine Erlösungsbedürftigkeit. 

Diese ist im Apostolischen Glaubensbekenntnis zusammengefasst.

Ich glaube an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten

Bereits 700 Jahre vor seiner Geburt wurde die Ankunft von Christus prophezeit.

Jesaja 7,14: Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel. 

Seine Eigenschaften wurden 700 Jahre vor seiner Geburt beschrieben.

Jesaja 9, 5-6a Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende…

Johannes 14,26: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Der Friede Jesu kann Ehen heilen, zerbrochene Beziehungen wiederherstellen, Konflikte unter Kollegen lösen und die Herzen erbitterter Väter verändern, sodass sie ihre widerspenstigen Kinder wiederlieben können.

Und auch sein Erlösungsplan wurde 700 Jahre vor seiner Geburt prophezeit.

Jesaja 53, 4-5  Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.

Jesus ist am Kreuz für die Sünden der ganzen Welt gestorben.

  1. Petrus 2,24: Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es Gott gefällt.

Johannes reflektiert über das Leben von Jesus

Johannes 1, 4-5: In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. 

Die Menschen, die ihn ablehnen, wandeln damals wie heute in der Finsternis. Sie sind verloren. Ohne Licht kann man nicht sehen, welchen Weg man geht.

Johannes 1,12: Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben… 

Seine Jünger bezeugten Jesus.

Johannes 1, 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes der Täufer begegnet Jesus!

Johannes 1:36: und als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!

Johannes berichtet weiter!

Johannes 14,6: Ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben.

1 Timotheus 2,5: Denn Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, …

Michael Green: Wenn Jesus nicht der Eine ist, der Gott uns real macht, indem er unser menschliches Wesen teilt, ist er entweder ein unzuverlässiger Lügner, oder ein irregeleiteter Schwachsinniger.

Die Auferstehung von Jesus unterscheidet ihn von den Begründern aller anderen Weltreligionen. In allen anderen Weltreligionen gibt es ein Grab ihres Begründers, das man besuchen kann. Wir als Christen können uns über ein leeres Grab freuen!

1 Korinther 15,14: Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. 

Das ist die Zusammenfassung dessen, wer Jesus ist!

Philipper 2,7–11: Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Anbetung in der Ewigkeit

Offenbarung 4,11: ich, unseren Herrn und Gott, beten wir an. Du allein bist würdig, Ehre und Ruhm zu empfangen und für deine Macht gepriesen zu werden. Denn du hast alles erschaffen. Nach deinem Willen entstand die Welt und alles, was auf ihr lebt.«

Offenbarung 5,12-13: Gewaltig ertönte ihre Stimme: »Allein dem Lamm, das geopfert wurde, gehören alle Macht und aller Reichtum. Ihm allein gebühren Weisheit und Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Anbetung!« Dann hörte ich, wie auch alle anderen Geschöpfe einstimmten. Alle im Himmel und auf der Erde, im Totenreich und auch die Geschöpfe des Meeres, sie alle riefen: »Anbetung und Ehre, alle Herrlichkeit und Macht gebühren dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm für immer und ewig!«

Offenbarung 20, 11-15 Jesus wird beim Jüngstengericht mit Gott richten

Ronald Sider: Wäre der Zimmermann aus Nazareth nur ein weiser Lehrer, so könnten wir seine ethischen Ratschläge durchsortieren und raussuchen, was uns gefällt. Aber da wir wissen, dass er wahrlich der König der Könige und Herr der Herren ist, so können wir nur auf unsere Knie fallen, ihn anbeten und ihn um die kraft bitten, so zu leben, wie er lebte.

Ich will nicht müde werden, den Menschen gerade an Weihnachten vom Kreuz zu erzählen. Ohne Jesu Opfertod brauchen wir seine Geburt nicht zu feiern. Weihnachten wäre ohne Ostern bedeutungslos. Nicht Jesu Geburt, sondern sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung sind für uns Menschen von ewiger Tragweite. Seine Geburt war nur der Anfang seines Auftrags, mehr nicht.

Johannes 3, 16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben hab

Christus – mehr als ein Baby!