Dezember 1914. Die Welt im Krieg. Ein neues Tief für die Menschheit . Mit der Einführung von Senfgas und dem Maschinengewehr können nun mehr Menschen viel schneller getötet werden. Man hatte gehofft, dass der Krieg schnell wieder vorbei sein könnte ­­– vielleicht sogar schon am Ende des Jahres.  Aber nein, es war nur der Anfang.  Und so, am frühen Weihnachtsmorgen standen Soldaten in den Schützengräben und warteten auf den Startbefehl, um die Schlacht für den Tag neu zu beginnen.

Aber dann geschah etwas.  Etwas Überraschendes. Zuerst riefen ein paar Soldaten sich gegenseitig Weihnachtsgrüße über das Schlachtfeld zu.  Dann begannen andere Soldaten Weihnachtslieder auf deutsch, englisch und französisch zu singen.  Und dann auf der einen Seite traute sich ein Soldat, aus dem Graben zu klettern und er lief langsam über das Feld in Richtung Feind. Trotz klarer Sicht schauten die Scharfschützen ihm nur zu.  Von der anderen Seite lief ihm dann ein Soldat entgegen.  Die Feinde schüttelnden sich die Hände im Niemandsland.  Und so begann ein fast europaweiter, inoffizieller Waffenstillstand.  Der Weihnachtsfrieden von 1914. 

Soldaten teilten Ihre Essensvorräte, tauschten Geschenke aus und zeigten einander Bilder von ihren Familien. Einige beteiligten sich an Gefechten ohne Blutvergießen, Schneeballschlachten und Fußballspielen. Es war ein heller Moment in einem ansonsten dunklen, hoffnungslosen und scheinbar endlosen Krieg. Aber der Frieden dieser Waffenruhe würde natürlich nicht lange anhalten auf dem Schlachtfeld. Schon am nächsten Tag trafen dieselben Männer aufeinander, die am Vortag noch zusammen „Stille Nacht“ gesungen hatten und zeigten keine Gnade.

Ist das nicht ein gutes Beispiel für Frieden auf dieser Welt?  Frieden hält niemals lang genug. Für die meisten Menschen ist Frieden nur die vorübergehende Abwesenheit von Konflikt. Was ist eigentlich wahrer Weihnachtsfrieden? Das ist eine Frage mit der wir uns als Kirche beschäftigen müssen. Denn die Gemeinde soll ja als Schutzraum, als ein Ort des Friedens dienen. Deswegen ist es wichtig, dass wir diese Woche Bekannte, Nachbarn, Kollegen  einladen, damit sie am kommenden Sonntag wenigstens für eine Stunde hier in diesen warmen Raum Frieden genießen können. Und du selber musst die Antwort auf die Frage „Was ist wahrer Weihnachtsfrieden“ nicht nur verstehen, sondern auch persönlich erleben.

Wie sieht deine Vor-Weihnachtszeit aus? 

Auf der Arbeit, wenigsten für mich,  ist dies oft die stressigste Zeit des Jahres! Da ist noch viel in 2016 zu tun und du versuchst, alles schon für das neue Jahr vorzubereiten. 6 von deinen 9 Kollegen hatten ja noch 120 Überstunden und haben sich seit Ende November nicht mehr blicken lassen. 2 andere sind „krank“ geschrieben und der letzte, der noch im Büro ist, muss aber den ganzen Tag online nach den passenden Weihnachtsgeschenken für die Familie suchen. 

Nach der Arbeit, erstmals, Zeit für mich! Alleine. relaxen. Und als Mann gibst es ja da nur eins: Geschenke einkaufen. Naja, zuerst die Vorfreude –  der Verkehr auf dem Weg zum Einkaufen. Dann das Vergnügen im Parkhaus; dann endlich finde ich mich  in einer friedlichen, erholsamen Oase: Dem Einkaufzentrum Messepark in Dornbirn.  Nur du und 9.000 gleichgesinnte Menschen!

Aber Weihnachtszeit ist ja Familienzeit. Endlich kommt deine liebende Schwiegermutter an … und das schon 10 Tage vor Heiligabend. Du kannst dir nicht helfen und fragst: „Mutter, du hast so viel Gepäck, bleibst du bei uns bis Ostern?“.

Aber nein, dein Ziel für dieses Weihnachtsfest ist, dass du nicht in die üblichen Auseinandersetzungen hineingezogen wirst.  Du wirst dich nicht ärgern lasen.  Du sagst dir, dieses Jahr wirst du nicht zu Weihnachten enttäuscht werden. Du wirst Einsamkeit mit viel Aktivitäten und viel Lächeln bekämpfen.

Aber nach wochenlangem Stress ist es dann soweit. Wie jedes Jahr. Und? Hast du Frieden?  Mit dir selbst? Frieden inmitten deiner Situation?  Mit deinen Mitmenschen? Das Problem, das viele nicht verstehen, ist, dass Weihnachtsfrieden nicht mit uns selber beginnt. Wir  erhalten Frieden nicht durch irgendeine positive Einstellung.  Frieden mit dir selber und mit anderen ist eigentlich zweitrangig. 

Denn wahrer Weihnachtsfrieden beginnt erst mit: Frieden mit Gott. Weihnachtsfrieden  beginnt erst mit: Und dieser Frieden kam durch die Geburt Jesu. 

Lukas 2,8-13 HFA: In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden.  Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr,  aber der Engel sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!“ Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten:  „Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.“

Jesus kam, um der Welt Frieden zu bringen.  Die Gute Nachricht heute ist, dass der Frieden mit Gott ein Geschenk ist:  Wir lesen im Alten Testament in Jesaja 9, dass uns Ein Sohn geschenkt ist! Frieden zu stiften und pflegen scheint außerhalb  menschlicher Kontrolle zu sein.  Deswegen lesen wir weiter. Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn „Wunderbarer Ratgeber“, „Starker Gott“, „Ewiger Vater“, „Friedensfürst“. 

Dein Geschenk heute und für immer ist Frieden mit Gott, ermöglicht durch die Geburt, den Tod und die Auferstehung Jesu.  Gottes Herrschaft, seine Regierung bringt Frieden.

Im Getümmel unseres Lebens scheint dauerhafter Friede mit uns selbst und unseren Mitmenschen schwer fassbar. Menschlicher Frieden ist provisorisch, weltlicher Frieden ist abhängig von so vielen Variablen.  Sobald du Frieden mit jemandem geschlossen hast, öffnet sich irgendwo anders schon eine neue Front.  Der Erste Weltkrieg sollte eigentlich alle Kriege beenden, aber keine weltliche Macht kann das jemals erzwingen. Aber mit Gott kannst du mit dauerhaftem Frieden rechnen. Wir lesen weiter in Jesaja 9:6 Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden bringen. Vielleicht denkst: Mike, das hört sich gut an; wie bekomme ich dann diesen dauerhaften Frieden?  

Gute Frage.  Die Antwort: durch Jesus.  Die Geburt Jesu signalisierte eine Veränderung in Gottes Politik mit der Menschheit. Christi Geburt ist Gottes endgültiger Friedensvertrag mit der Menschheit, die seit Adam und Eva in Rebellion, im Krieg, mit Gott steht.  Römer 5,10 HFA: „ Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt.“ In Lukas 2,13 lesen wir, dass Jesus der Welt Frieden bringt. Im Klartext aber: Frieden mit Gott ist nicht für jeden, sondern wie es in einer anderen Übersetzung, der Schlachter Bibel, klar wird:  Er bringt Frieden unter den Menschen nach [Gottes] Wohlgefallen! (Schlachter).  Ja,  Frieden ist für alle – alle die zu Jesus gehören. Die an ihn glauben. Jesus sagt im Johannesbrief:  „Auch wenn ich nicht bei euch bleibe, sollt ihr doch Frieden haben. Meinen Frieden gebe ich euch; einen Frieden, den euch niemand auf der Welt geben kann. Seid deshalb ohne Sorge und Furcht!“

Dieses Versprechen ist nur für seine Nachfolger, für diejenigen die an ihn glauben. Die gute Nachricht ist, dass Jesus für dich gestorben ist und für alle deine Sünden und Fehler durch seinen Tod bezahlt hat und dir Leben und Frieden zum Geschenk macht.  Gottes Waffenstillstandsangebot sagt: „Jesus sandte ich zu euch als den Friedefürst.  Legt eure Waffen nieder, euren Stolz.  Ich komme zu euch und bleibe bei euch in Frieden.“

Diese Realität ist wichtig um Weihnachtsfrieden zu erleben.  Wenn du die letzte Kerze am Heiligabend ausbläst und in der Dunkelheit die Einsamkeit dich umgibt, wenn deine Versäumnisse, die Sünden deiner Vergangenheit oder die tiefen Verletzungen deiner Kindheit dich am düsteren und kühlen Weihnachtsmorgen aufwecken, kannst du in dem Moment glauben, was in der Bibel steht und sagen: „…Mein Gott stillt jeden Sturm…“   Und sein Wort sagt: „Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden.“  Wenn du heute an Gott glaubst, kannst du mit ihm auch in Frieden leben. Diese Realität hilft uns dann, mit anderen Menschen, so weit es in unserer Macht steht, in Frieden zu leben.  Was mir schwerfällt zu glauben ist, dass Gott mit mir Frieden geschlossen hat, bevor ich selbst dazu bereit war.  Bevor ich ihn akzeptiert hatte, hat Gott mich schon akzeptiert. Römer 5,10 HFA: „Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Deswegen ist es wichtig, dass wir das tun, was im Hebräerbrief steht: 12,14 HFA „ Setzt alles daran, mit jedem Menschen Frieden zu haben und mit eurem ganzen Leben Gott zu gehören. Sonst werdet ihr den Herrn niemals sehen.“

Frieden mit anderen ist nicht immer möglich, sogar wenn wir alles richtig tun.  Aber das bedeutet nicht, dass du nicht selber in Frieden leben kannst.  Denn Frieden mit Gott ist dauerhaft.  Und um diesen Frieden zu pflegen, ist es wichtig, dass unser Leben voller Dankbarkeit und Lobpreis ist. Wusstest du, dass wir Weihnachten nicht in erster Linie für uns selber feiern?  Jesus, der Sohn Gottes,  kam nicht in diese Welt, damit wir einmal im Jahr Glühwein trinken und Weihnachtsbäume schmücken dürfen.  Nein, was sangen die Engel vor den Hirten im Lukas Evangelium, „Ehre Sei Gott im Himmel.“   Jesus kam, um die Herrlichkeit Gottes den Menschen zu offenbaren.  Und wenn wir mit der Größe Gottes konfrontiert werden, dann folgt Anbetung.

Wir sehen das im Lukasevangelium 2, 16-18 u. 20 HFA:  „Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das Kind gesagt hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt. Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.”

In dieser Weihnachtszeit möchte Jesus, dass wir Weihnachten erleben, wie Gott es geplant hat:  Seine Herrlichkeit zu sehen und zu genießen!  Das war Jesus gebet für uns im Johannes 17,24 „Vater, ich möchte, dass alle, die du mir gegeben hast, bei mir bleiben. Sie sollen an meiner Herrlichkeit teilhaben.“  Lass dies dein Weihnachtswunsch, dein Gebet sein:  Gott, in dieser Weihnachtszeit zeig mir deine Herrlichkeit.  Lass mich verstehen, wieso wir wirklich diese Zeit feiern.  Lasst uns als Gemeinde das Gleiche wie die Hirten sagen: Kommt, Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.  Wenn wir Lieder hören wie „Herbei o ihr Gläubigen” lass uns in unseren Herzen singen: „Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden! O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König!”

Paulus lehrt im Philipperbrief 4,6-7, dass die Menschen, die Gottes Frieden genießen, diejenigen sind, die in Dankbarkeit Gott um alles bitten: „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Und Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.” Paulus hilft uns zu verstehen, dass egal in welcher Situation wir uns befinden, wir so viel Grund haben, Gott zu danken. Letztendlich schrieb er diese Worte während er im Gefängnis saß!

Viele von euch wissen, dass ich in Katastrophen- und Entwicklungsarbeit tätig bin.  Das bedeutet, dass ich innerhalb Stunden nach einer großen humanitären Katastrophe oft schon unterwegs bin.  So war es auch am 12. Januar 2010 als 300.000 Menschen von einen Erdbeben auf Haiti getötet wurden. Als wir landeten war schon Dunkelheit über Port-au-Prince gefallen. Schweigend fingen wir an, durch die Nacht zu fahren.

Plötzlich hörten wir in der Mitte des Chaos ein Geräusch. Ein wunderschöner Klang. So friedlich. Und dann sahen wir. Auf den Trümmern, wo einst ein Kirchengebäude war, stand eine Gruppe von Menschen, die sich zum Gottesdienst versammelt hatten. An diesen Abend trugen die Menschen nicht die übliche, schicke Sonntagsbekleidung.  Es gab keine hellen weißen Kleider. Es gab keine perfekt polierten Schuhe und Anzüge. Jeder hatte alles verloren. Jeder hatte jemanden verloren. Und einige waren die Einzigen die aus ihrer Familie überlebt hatten.  Doch sie standen da um eine Öllampe herum und sangen das schönste Lied, das ich je gehört habe: „Meh-see Jezi Meh-see Jezi, danke Jesus, danke Jesus.“

Ich möchte dich ermutigen, dass du in den Momenten, wenn es dir schwerfällt an etwas anderes als deine Sorgen zu denken, anfängst, die Dinge aufzuzählen, die Gott dir schon gegeben hat.  Denk aber besonders an die geistlichen Dinge.  Dinge, die dir niemand weg nehmen kann.  Die kein Erdbeben verschlingen kann.

Ein neues Leben durch Jesus.  Frieden mit Gott.  Die Möglichkeit, jeder Zeit mit Gott ins Gebet zu gehen.   Gottes Versprechen in seinem Wort.  Und die Gemeinde, und jetzt speziell diese Gemeinde, diese Kirche hier in Bregenz.

Paulus schreibt in Philipperbrief 4,8-9: „Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was auch bei euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient. Haltet an der Botschaft fest, die ihr von mir gehört und angenommen habt. Richtet euch nach dem, was ich euch gelehrt habe, und lebt nach meinem Vorbild. Dann wird Gott bei euch sein und euch seinen Frieden schenken.

Die Adventszeit erinnert  uns genau an die Wahrheit, dass Gott mit uns ist.  Matthäus 1,23 HFA »Eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn bekommen. Den wird man Immanuel nennen.« Das bedeutet: »Gott ist mit uns!« Diese Weihnachtszeit lassen wir Verletzungen der Vergangenheit, schlechten Erfahrungen, unguten Gedanken und Gefühlen nicht freien Fuß.  

Lasst uns an den Frieden denken, den wir schon haben.  Wenn es schwer fällt in Frieden mit anderen zu leben, wenn keiner dein Friedensangebot annehmen möchte, dann denk daran, dass Gott zuerst mit DIR Frieden gemacht hat!  Gott, der immer mit uns ist, schenkt uns Seinen Frieden.  Lasst uns diese Weihnachtszeit mit Lob und Dankbarkeit angehen.  Denn so pflegen wir Frieden mit Gott.  Wahren Weihnachtsfrieden.

Zum Schluss kommt mein Gebet für uns aus dem  Kolosserbrief 3,15: „Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, als Gemeinde Jesu in diesem Frieden ein Leib zu sein. Dankt Gott dafür!“ Amen!

Mike Clark arbeitet seit 2006 als leitender Mitarbeiter für Convoy of Hope und hat seinen Wohnsitz zusammen mit seiner Frau Laura und Tochter Ella in Lindau. COH mit Hauptsitz in Springfield, Missouri/USA ist ein internationales, christliches Hilfswerk, das Menschen in Not bedingt durch Naturkatastrophen, Krieg und Flucht beisteht. Mike und seine Kollegen kämpfen an vorderster Front gegen Hunger und Unterernährung. Unterernährung ist wie der Urteilsspruch “Lebenslang”, der über einem Kind oft noch vor dem zweiten Geburtstag verhängt wird.  COH unterstützt weltweit 145.000 Schulkinder mit Zugriff zu Bildung und Ernährung.