Paul Clark

Weißt du, dass Gott einen großartigen Plan für dein Leben hat?

Weißt du konkret, wie dieser Plan aussieht?

Epheser 2, 8-10 HFA: Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod gerettet worden. Das ist geschehen, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Es ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann ein Mensch nichts dazu beitragen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden. Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.

In den Versen 8 und 9 sehen wir, dass wir nur durch Gnade zu Gott kommen können. Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden, und wir können nie hart genug arbeiten oder gut genug sein, um dieses Geschenk der Erlösung zu verdienen. Wir müssen demütig und aus freiem Willen zu ihm kommen. Er ist ein liebender Gott, aber er wird uns seine Liebe nie aufzwingen.

Wenn wir jedoch zu ihm kommen und von Herzen eingestehen, dass wir verloren sind und dass wir Sünder sind, wird er uns durch seine Gnade annehmen. Wir bekennen ihm und anderen Menschen gegenüber, dass wir ihn in unserem Leben an die erste Stelle setzen wollen. Das Geschenk von Gottes Rettung ist ein Wunder, das unser menschlicher Verstand nicht begreifen kann. Seine Gnade ist für uns umsonst, aber er hat einen sehr hohen Preis dafür bezahlt, indem er für dich und mich am Kreuz starb.

In den letzten Tagen wurde sehr viel über die Mission Apollo 11, die erste Mondlandung vor 50 Jahren berichtet.

Der Astronaut James Irwin war der achte Mensch, der den Mond betrat:

Mir ist auf den Mond bewusst geworden, dass ist wichtiger ist, dass Jesus Christus sein Fuß auf die Erde setzte, als den Mensch der seinen auf den Mond.

Wenn wir Gottes Plan oder seinen Willen für unser Leben verstehen wollen, ist es wichtig, dass wir uns zuerst die folgenden Fragen beantworten:

Wie siehst du Gott; was hast du für ein Bild von ihm?

Wenn du morgens aufstehst und deinen Tag beginnst, denkst du dann an die bedingungslose Liebe Gottes, deines himmlischen Vaters? Oder beginnst du deinen Tag entmutigt und fürchtest dich davor, was er bringen wird?

Die meisten von uns beginnen den Tag wahrscheinlich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen. Wir wissen, dass Gott, unser liebender Vater, bei uns ist, und gleichzeitig wissen wir, dass wir uns Herausforderungen und Schwierigkeiten werden stellen müssen. Wir werden immer Entscheidungen treffen müssen, die alles andere als einfach sind.

Es ist wichtig, dass wir die richtige Sichtweise Gottes haben.

Zu viele Menschen haben ein falsches Bild von Gott. In ihrer Vorstellung ist er ein alter, zorniger Mann mit langem weißem Haar und einem Stock in der Hand, dessen größte Freude es ist, ihn all jenen, die sündigen oder Fehler machen, auf den Kopf zu schlagen

Der Begriff „liebender Vater“ ist auch viele Menschen problematisch. Ich kenne viele Menschen, denen es aufgrund der jahrelangen negativen Beziehung zu ihrem leiblichen Vater sehr schwerfällt, das Vaterunser zu beten. Aber unser Himmlischer Vater ist total anders! Wir dürfen Gott „Abba, Vater“ nennen! Das bedeutet, dass wir eine sehr enge und persönliche Beziehung mit unserem himmlischen Vater haben können

Selbst die engste und liebevollste Beziehung mit einem weltlichen Vater lässt sich nicht mit der alles übersteigenden Liebe unseres himmlischen Vaters vergleichen, der uns kennt, wie uns nie ein anderer Mensch kennen wird.

Psalm 131:2: Ich bin zur Ruhe gekommen. Mein Herz ist zufrieden und still. Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei dir!

Es ist wichtig, dass wir die richtige Sichtweise Gottes haben.

Wir werden Gottes Willen für unser Leben nie vollständig begreifen, wenn wir eine negative Einstellung gegenüber unserem himmlischen Vater haben.

Jeremiah 29,11: Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe´, spricht der Herr. `Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.

Wenn wir verstehen, wie sehr Gott uns liebt, fällt es uns viel leichter, seine Führung für unser Leben, unseren Beruf oder unsere Ehe zu suchen. Wir wissen in unserem Herzen, dass Gott gute Absichten für uns hegt! Hier sind einige negative Haltungen, die wir möglicherweise haben, wenn wir versuchen, Gottes Plan für unser Leben zu verstehen:

  • Die Nadel im Heuhaufen
  • Ein Drahtseilakt
  • Wir warten auf ein Zeichen, das uns trifft wie ein Blitz
  • Die offene Tür oder die geschlossene Tür
  • Gottes wirklich großer Plan für uns liegt immer in der Zukunft.

Wir sind entmutigt, weil wir nicht wissen, in welche Richtung wir gehen sollen. Die wahrscheinlich größte Gefahr für Christen besteht darin, keine Entscheidung zu treffen. Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

95 Prozent des Willens Gottes sind uns bereits bekannt durch die Lehre der Bibel, die uns zeigt, wie wir leben sollen. Gottes Willen durch die Lehre der Bibel zu kennen, ist wichtiger, als zu wissen, welchen Job ich annehmen sollte oder ob meine Frau und ich in Australien Urlaub machen sollten.

2 Tim. 3, 16 (NGÜ): Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen

Ich habe schon zu oft Christen gesehen, die genau wissen, was Gottes Wort lehrt, es jedoch einfach aufschieben, die Entscheidung zu treffen, die Gott sich von ihnen wünscht, oder sie einfach ignorieren.

In unserer ersten Gemeinde in den USA bat mich eine der alleinstehenden Damen, mit ihr darüber zu beten, ob sie einen Mann heiraten sollte, der im Gefängnis saß. Ich fragte sie: „Ist er ein entschiedener Christ?“ Sie antwortete: „Nein.“ Meine Antwort für sie lautete: „Ich werde mit dir beten, dass dieser Mann den Herrn kennenlernt, aber gemäß der Bibel solltest du als Christ nur jemanden heiraten, der Gott von Herzen dienen will.“

Die Frage, wen wir heiraten oder mit wem wir eine Beziehung eingehen sollten, ist übrigens nach der Entscheidung, Christus nachzufolgen, die alle wichtigste Entscheidung, die wir je treffen im Leben treffen werden. Es gibt so viele Fragen, die wir uns als Christen stellen.

  • Muss ich bei meiner Steuererklärung ehrlich sein?
  • Sollte es die Ehe nur zwischen Mann und Frau geben?
  • Muss ich meine Eltern ehren, auch wenn sie nicht nett zu mir waren?
  • Sollte ich mit dem Sex bis zu meiner Hochzeit warten?
  • Muss ich verbindlich einer örtlichen Gemeinde angehören?
  • Muss ich einem Arbeitskollegen, der schlecht über mich gesprochen hat, vergeben?
  • Sollte ich für den Bundeskanzler, den ich nicht mag und den ich nicht gewählt habe, beten?

Wenn du die Antworten auf all diese Fragen nicht kennst, wende dich an die Bibel. Sie gibt dir auf jede Einzelne von ihnen ein klares Ja zur Antwort. Kein Njein und kein Jein, sondern ein klares JA!

Gehorsam, wie Gottes Wort ihn definiert, raubt uns nicht unsere Freiheit, sondern bewahrt sie und gibt ihr Richtung und Ziel.

Mein Kollege Aaron hat neulich auf Facebook gepostet: Wir wollen den einfachen Weg gehen, aber Jesus nimmt uns mit auf den richtigen Weg.

Jesus lehrt uns ganz klar, dass der Weg zum ewigen Leben der schmale und enge Weg ist. Der Weg zur ewigen Trennung von Gott ist breit. Leider wählen viele Menschen den breiten Weg. Diese Entscheidung auf den breiten Weg muss man nicht einmal treffen, sie ergibt sich von allein.

Welche Entscheidungen muss ich treffen, die in der Bibel nicht ausdrücklich erwähnt sind?

  1. Wir können beten, dass der Heilige Geist uns die Richtung weist und uns tiefen Frieden gibt.
    Frage einen Pastor oder einen anderen reifen Christen, was er über deine möglichen Entscheidungen denkt. Darüber hinaus ist es immer gut, unsere Brüder und Schwestern um Gebet zu bitten

Sprüche, 12, 15. Der Tor hält sein eigenes Urteil für richtig, der Weise aber hört auf Rat.

 

  1. Stelle sicher, dass deine Entscheidungen kein Hindernis für deinen christlichen Glauben darstellen. Es gibt Jobs und Freizeitaktivitäten, die uns davon abhalten, Gott treu zu dienen.

  2. Wird diese Entscheidung meine Ehe und meine Familie stärken oder schwächen?

  3. Am schönsten ist es, wenn Gott eine Tür öffnet, aber das ist leider meistens die Ausnahme.

 

1 Korinther 16,9 Denn eine große und wirkungsvolle Tür ist mir aufgetan.

Gott kann auch unsere Umstände gebrauchen, um uns zu zeigen, dass etwas sein Wille für uns ist.

Das Gebet von David Psalm 25 4-5: Herr, zeige mir, welchen Weg ich einschlagen soll, und lass mich erkennen, was du von mir willst! Schritt für Schritt lass mich erfahren, dass du zuverlässig bist. Du bist der Gott, der mir hilft, du warst immer meine einzige Hoffnung.

Herr, laß mich Deinen Willen erkennen, meine Wünsche waren mir schlechte Ratgeber. So oft habe ich folgenden gehört! Ich wünschte, ich wäre schon vor Jahren Christ geworden, dann hätte ich nicht so viel in meinem Leben verpfuscht.

Ganz gleich, wie viele schlechte Entscheidungen du in deiner Vergangenheit getroffen hast, weil du Gott nicht gesucht hast – wir dienen einem Gott, der darauf spezialisiert ist, dir eine weitere Chance zu geben, all seine Segnungen zu genießen.

Seine Gnade macht den Unterschied, wie wir in dem heutigen Text gelesen haben. Wir sind durch Gnade gerettet, nicht durch unsere Werke.

Gott nimmt das, was gebogen ist, und macht es gerade. Gott nimmt das, was in Stücke erbrochen ist, und macht es wieder ganz. Er nimmt, was kaputt ist, und repariert es. Gott macht es sich zur Aufgabe zu heilen, und er heilt uns durch Seine Gnade.

Joel Holm: Gott offenbart uns seinen Plan eher wie eine Schriftrolle, statt als einen Gesamtplan, auf dem alles verzeichnet ist.  Wir scrollen immer nur ein Stück weit und Gott zeigt uns seinen Willen schrittweise.

Die letzte Frage lautet:

Was können wir Gutes tun? „Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.“ (Epheser 2,10)

Beispiele!

  • Wir sollten unsere Steuern Ehrlich bezahlen.
  • Wir sollten jenen vergeben, die uns verletzt haben.
  • Wir sollten jene ermutigen, die völlig am Ende sind.
  • Wir können uns in der Gemeinde engagieren.
  • Wir können jene ermutigen, die uns führen, sei es in der Gemeinde oder in unserem Job.
  • Wir können Menschen zuhören, die einen Rat brauchen.

Lass dir von Gott zeigen, was für dich gerade dran ist.

Never Forget!

Keine Entscheidung ist auch eine Entschiedung!

Psalm 25 4-5: Herr, zeige mir, welchen Weg ich einschlagen soll, und lass mich erkennen, was du von mir willst! Schritt für Schritt lass mich erfahren, dass du zuverlässig bist. Du bist der Gott, der mir hilft, du warst immer meine einzige Hoffnung.