Paul Clark

In allen vier Evangelien wird der Einzug Jesu in Jerusalem beschrieben.

1 Die zwei Jünger waren gehorsam!

Lukas 19, 29-32HFA: In der Nähe von Betfage und Betanien, zwei Ortschaften am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger voraus mit dem Auftrag: »Geht in das Dorf da vorne! Gleich am Ortseingang werdet ihr einen jungen Esel finden, der dort angebunden ist. Auf ihm ist noch nie jemand geritten. Bindet ihn los und bringt ihn her! Sollte euch jemand fragen, warum ihr das tut, dann sagt einfach: ›Der Herr braucht ihn.‹« Die Jünger gingen dorthin und fanden alles so, wie Jesus es ihnen beschrieben hatte.

Beide Jünger gehorchten Jesus ohne Wenn und Aber. Es gab keine Widerworte, keine Diskussionen. Mit diesem Verhalten sind sie uns ein Vorbild für Gehorsam.

Jesus will, dass auch wir seinen Willen tun, ohne zu diskutieren. Es ist sehr wichtig, dass wir sowohl die Gebote im Neuen Testament als auch die Zehn Gebote im Alten Testament befolgen.

Wenn wir das tun, werden wir schon bald feststellen, welche Freude unser Gehorsam in uns auslöst! Seine Gebote lenken unser Leben in die richtigen Bahnen und unser Gehorsam zieht Segen nach sich. Deshalb sollten wir dem Beispiel der beiden Jünger nacheifern.

Zum Beispiel: Markus 16,16: Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden

Taufe ist ein Gebot!

Apostelgeschichte 2,27-38 Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

Wir können nicht leben wie wir wollen wenn wir Gott gehorsam sind.

Peter Hahne: Auf wen ich höre, dem gehöre ich, weil ich ihm gehorche.

1 Johannes 3, 23-24a Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1 Johannes 5, 3 Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

2 Die Menschen haben Jesus gehrt und angebetet

Lukas 19,37b-38 HFA: Sie dankten Gott für die vielen Wunder, die sie miterlebt hatten. Laut sangen sie: »Gepriesen sei der König, der im Auftrag des Herrn kommt! Gott hat Frieden mit uns geschlossen. Lob und Ehre sei Gott hoch im Himmel!«

Jesus ist der König der Könige und wir sollten ihn von Herzen anbeten.

Jack Hayford: Genau dann, wenn wir in Gottes Gegenwart eintreten in der Anbetung, antwortet er uns, in dem er uns begegnet. Unsere Anbetung lädt ihn ein, in unsere Mitte zu regieren. Wenn unsere Herzen in der Anbetung weit geöffnet sind, wird Gott antworten. Seine Gegenwart und Seine Kraft wird kommen, um zu verändern – um uns und unsere Umstände zu verändern.

Ronald Sider: Wäre der Zimmermann aus Nazareth nur ein weiser Lehrer, so könnten wir  seine ethischen Ratschläge durchsortieren und raussuchen, was uns gefällt. Aber da wir wissen, dass er wahrlich der  König der Könige und Herr der Herren ist, so können  wir nur auf unsere Knie fallen, ihn anbeten und ihn um die Kraft bitten, so zu leben, wie er lebte.

Anbetung ist gut für uns, weil sie uns zwingt, unseren Blick von uns selbst abzuwenden und auf Jesus zu richten. Wenn wir im Selbstmitleid versinken, führt das nur in eine Sackgasse. Konzentrieren wir uns jedoch darauf Gott anzubeten, wird er unsere Bedürfnisse stillen und uns geben, was wir brauchen.

Jesus ist Gott in menschlicher Gestalt

In der Antike drangen die meisten Eroberer zu Pferde in fremde Städte ein. Das war ein Zeichen ihrer Autorität, ihrer Kraft und ihrer Macht, Aufstände zu unterdrücken. Wenn ein Herrscher auf einem Esel in eine Stadt ritt, wie Jesus es tat, verkündete er damit Frieden. Das wurde bereits 500 Jahre vor Christi vorausgesagt.  

Zacharja 9,9: Freut euch, ihr Menschen auf dem Berg Zion, jubelt laut, ihr Einwohner von Jerusalem! Euer König kommt zu euch! Er ist gerecht und bringt euch Rettung. Und doch kommt er nicht stolz daher, sondern reitet auf einem Esel, ja, auf dem Fohlen einer Eselin.

Dave Faulkner: Armeen können Menschen überwältigen und besiegen oder auch in den Widerstand treiben, aber sie können nicht kranke menschliche Herzen heil machen. Die friedliche Herrschaft Jesu kann jedoch unser Herz verändern, uns helfen zu vergeben und Sünde zu überwinden. Dies zeigt uns einen neuen Weg für ein erfülltes Leben.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz gab Jesus seinen Jüngern die folgende Verheißung

Johannes 14,26 ELB: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.

Die Verheißung war später von dem Apostel Paulus für alle Christen bestätigt wurde:

Philipper 4, 8: Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.

Es gibt unzählige Gründe, warum wir den König der Könige und den Herrn aller Herren anbeten sollten

3 Jesus hat geweint weil sein Herz stark bewegt war.

Lukas 19, 41 HFA Als Jesus die Stadt Jerusalem vor sich liegen sah, weinte er über sie.

Das Herz Jesu wurde angesichts der Not der Menschen tief bewegt, so auch auf seiner Reise durch die verschiedenen Regionen Judäas. Die Menschen waren ihm nicht gleichgültig.

Wenn wir lesen, dass er weinte, können wir seine Barmherzigkeit spüren, und seine tiefe Betroffenheit angesichts des Todes seines Freundes Lazarus lässt uns ahnen, wie sehr ihm dieser am Herzen lag.

Johannes 11,35: Auch Jesus kamen die Tränen.

Matthäus. 9,36-38: Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe, die keinen Hirten haben. »Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter«, sagte Jesus zu seinen Jüngern.  »Darum bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen.«

Beispiel: Die Geschichte von David Wilkerson der Gründer von Teen Challenge. Sein Herz war stark bewegt die Not von viele Jungen Menschen zu sehen.

David Wilkerson, ein unscheinbarer und unerfahrener 28-jähriger Pastor einer kleinen Pfingstgemeinde, zieht 1958 von Pennsylvania nach New York und versucht, die Gangs in der City mit dem Evangelium zu erreichen. Anfangs sieht er kaum Erfolg, aber heute werden durch den Dienst von Teen Challenge Drogenabhängige und gefährdete Männer und Frauen in 1.100  Zentren in 110 Ländern betreut.

Du und ich sind die Antwort auf die Gebete anderer, dass die Menschen in unserer Stadt zu Jesus finden mögen. Und Gebete sind gut, aber sie sind nicht genug. Unser Herz sollte von Barmherzigkeit erfüllt sein und von dem Wunsch angetrieben werden, uns nach Männern und Frauen auszustrecken, die in Not sind; es sollte die Vision in sich tragen, ihnen zu dienen, damit sie gesegnet werden. Möge Gott uns helfen ihm zu gehorchen, wenn er uns ruft!

Eine Vision ist eine göttliche Schau der in der Zukunft liegenden Dinge von Hoffnung geprägt

Leiter und Mitarbeiter sind Visionsträger oder Hoffnungsträger gerade was die Zukunft betrifft.

Eine Vision ist die Brücke zwischen der Vergangenheit und die Zukunft.

Paul Clark: Veränderung ist immer schwierig weil wir das, was wir kennen, zurücklassen und uns etwas Unbekannten zuwenden.

OS. Hawkins: Gott sieht uns und unsere Gemeinde nicht so sehr, wie wir jetzt sind, sondern wie wir sein könnten, wenn wir seine Sicht in Bezug auf unseren Dienst empfangen und umsetzen.

Rich Warren: Christus erwartet nicht von uns, dass wir mehr leisten als wir können; aber er erwartet, dass wir alles leisten, was uns möglich ist dank deiner Kraft, die in uns wohnt.

Weil wir Gottes Liebe persönlich erfahren haben, wollen wir gemeinsam Menschen durch Gottes Liebe dienen!

Gerne setzen wir

  1. unsere Zeit
  2. unsere Talente
  3. unser Geld
  4. und alles was wir haben ein, um Gottes Reich zu bauen und mitzugestalten.

Gemeindebau ist kein Kinderspiel!

Wir wollen die Verbindung zu Menschen aufbauen.

Das Leitbild von Starbucks: Wir möchten Menschen in jeder Umgebung inspirieren und fördern – Tasse für Tasse, Kaffeetrinker für Kaffeetrinker.

Anbetung bringt uns immer mehr in die Gegenwart Gottes hinein und lässt uns immer deutlicher spüren, wie sehr ihm die Verlorenen am Herzen liegen. Wir dürfen nie zulassen, dass unser Herz kalt wird. Es sollte uns stets ein Anliegen sein, uns um ungerettete Menschen zu kümmern!

In der Welt wird Erfolg vor allem mit Geld, Macht und Ansehen definiert. In Gottes Reich hingegen bedeutet Erfolg schlicht und einfach, den Willen Gottes zu erkennen und ihn zu tun.

Möge Gott uns helfen ein Herz der Barmherzigkeit für die Menschen zu haben.

Dein Reich komme, Dein Wille geschehe!