Paul Clark

Zu viele Christen sind in ihrem Glaubensleben festgefahren. Sie sind geistlich unreif und entwickeln sich nicht mehr weiter.

Hebräer 5, 13:  Wer noch Milch braucht, ist ein kleines Kind und versteht nicht, was die Erwachsenen reden.

Und leider gibt es zu viele Gemeinden, die dieser Tatsache gleichgültig gegenüberstehen. Diesen Gemeinden geht es mehr um Äußerlichkeiten und Lehre. Sie verändern sich nicht oder entwickeln sich sogar zurück, statt sich nach den Verlorenen auszustrecken, ganz gleich was es sie kostet.

Unsere Welt ist in politischer Hinsicht sehr unsicher geworden. Überall herrschen Krisen. Aber Gott ändert sich nicht und arbeitet immer noch daran, zusammen mit seinen Kindern sein Reich zu bauen. Er will, dass niemand verloren geht. In diesen bewegten Zeiten hast du vielleicht viele Fragen und Momente der Unsicherheit. Ich möchte dich mit einigen Weisheiten aus dem Buch Daniel ermutigen.

Daniel: 2,21: Er ist der Herr der Zeit und bestimmt, was wann geschieht; er setzt Könige ab und überlässt anderen ihren Thron. Den Weisen schenkt er ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand!

Wo immer du in deinem Leben gerade stehst – entspann dich und sage: „Gott, ich möchte geistlich nicht länger feststecken. Ich möchte mich weiterentwickeln und auf eine neue Ebene gelangen. Ich bin bereit, vorwärts zu gehen.“  Mein Gebet lautet, dass jeder Christ und jede Gemeinde von ganzem Herzen den Wunsch hegt, aus ihrer Komfortzone auszutreten und die nächste Ebene zu erreichen, die Gott für sie vorgesehen hat.

Dabei solltest du Gott keine Grenzen auferlegen – ebenso wenig wie dir selbst. Gott gibt sich nicht damit zufrieden, seinen Kindern das Zweitbeste zu geben, und er möchte auch nicht, dass wir mit dem Segen von gestern zufrieden sind. Er möchte, dass wir AUF EINE NEUE EBENE GELANGEN. Gib dich nicht damit zufrieden, wo du jetzt bist – strebe die nächste Ebene an.

Du brauchst keine Angst zu haben, wenn du weißt, dass Gott etwas Neues – oder Besseres – für dich hat. Es ist kein Zufall, dass der Satz „Fürchte dich nicht“ in dieser oder ähnlicher Form 365 Mal in der Bibel zu finden ist. Diese Verheißung gilt für alle Menschen, ganz gleich welches Alter sie haben.

Jesaja 41,10: fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Ich glaube, dass Gott seine Kinder immer wieder zu neuen Ufern bringen will. Er will uns Kraft schenken, genauso wie er es bei Josua und Nehemia tat, bevor sie etwas Neues und Gutes erfahren haben. Als einzelne Christen wie auch als Gemeinden dürfen wir in unserem Glaubensleben niemals stehen bleiben. Wir müssen immer danach streben, die nächste Ebene zu erreichen.

In der Bibel wird uns immer wieder von Männern und Frauen des Glaubens berichtet, die stets in Bewegung waren.

Japanisches Sprichwort: Fürchte dich nicht vor der Veränderung. Fürchte dich vor dem Stillstand.

Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim Alten bleibt.

Wenn du dich dafür entscheidest, in deiner Komfortzone zu bleiben, kann das bedeuten, dass du nie auf die nächste Ebene in Gott gelangst. Er wird dich nicht zwingen, alles Neue anzunehmen, aber ich glaube, dass er es gerne möchte, damit du die Aufgaben, die er für dich hat, erfüllen kannst. Es wird sich für dich lohnen, jedes Unbehagen zu überwinden und zu allem Neuen, das Gott für dich hat, Ja zu sagen.

Mandy Hale: Wachstum ist schmerzhaft. Veränderung ist schmerzhaft. Aber nichts ist so schmerzhaft wie irgendwo stecken zu bleiben, wo du nicht sein willst.

Als einzelne Menschen wie auch als Gemeinden brauchen wir die Kraft des Heiligen Geistes, um vorwärts zu gehen. Aber wir müssen auch unseren Teil tun.

Aber, Veränderung ist nie leicht! Was mich angeht, könnten die Möbel in unserem Wohnzimmer so lange bleiben, wo sie sind, bis Jesus wiederkommt. Gott sei Dank sieht meine Frau das ganz anders. An der Uni sucht sich zum Semesteranfang jeder seinen Platz aus, wo er dann bis zum Ende des Semesters sitzt.

Leider haben auch in der Gemeinde viele Menschen Stammplätze. Ich habe schon erlebt, dass Christen sehr ungehalten waren, wenn sich jemand auf „ihren“ Platz gesetzt hat. Das darf nicht sein! Ich empfehle dir, dich in der Gemeinde jeden Sonntag auf einen anderen Platz zu setzen. Damit beugst du der Gefahr vor, dich auf eingefahrene Gleise zu begeben.

Dem Volk Israel stand eine große Veränderung bevor, als sie sich auf den Weg in das Verheißene Land machten. Mir gefallen die Worte, die Gott zu Josua sagte, als sie dieses alles andere als einfache Unternehmen in Angriff nahmen. Josua 1,9: Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.

Gott sagte zu Josua: „Ich bin bei dir. Du brauchst keine Angst vor Veränderungen oder Neuem zu haben.“ Ich glaube, das ist genau das, was Jesus heute auch zu dir und mir sagen will.

Vielleicht steht bei dir gerade eine große berufliche Veränderung an. Auch für die FCG Bregenz müssen wir im Glauben vorwärtsschauen. In Bregenz und Umgebung gibt es so viele verlorene Menschen, die noch nie von Jesus gehört haben. Es gibt noch viel Land einzunehmen! Gott sagte zu Josua: „Ich bin bei dir, wohin du auch gehst.“ Aber Josua musste handeln. Gott schenkt uns Kraft und Einsicht, aber auch wir müssen unseren Teil tun. Wir müssen aktiv werden.

Pastor Rob Ketterling schreibt: Wenn Du immer so weiter machst wie bisher, wirst Du Dich nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr noch immer an der gleichen Stelle befinden. Veränderung hält nicht nach Dir Ausschau! Du musst sie so sehr wollen, dass Du bereit bist, etwas zu unternehmen. Du musst eine Entscheidung treffen! (Buch Titel von Rob: Change Before you have to)

James Houston: Was immer deine Aufmerksamkeit erregt, bestimmt deine Richtung im leben.

Ich habe schon erlebt, wie sich die Menschen in Gemeinden über die Farbe des Teppichs oder ähnliche unwichtige Dinge gestritten haben.

Ausfahrt der Pfingstgemeinde, Parkplatz in Ottisville, Michigan, USA:“ Du trittst jetzt in das Missionsfeld ein.“

Craig Groeschel: Wir werden alles Erdenkliche tun – außer zu sündigen – um die Menschen zu erreichen, die nicht an Jesus Christus glauben. Um Menschen zu erreichen, die noch niemand erreicht hat, müssen wir Dinge tun, die niemand anders tut.

Wenn du eine Gemeinde gründest, musst du alles tun, was in deiner Macht steht, um den Menschen vom Evangelium zu erzählen. Du kannst dich nicht einfach selbstzufrieden und passiv zurücklehnen, weil die Gemeinde gut etabliert ist und einige Programme am Laufen hat, wie es in vielen Gemeinden der Fall ist. Ich wünschte, alle Gemeinden hätten die Einstellung einer neu gegründeten Gemeinde und würden erkennen, dass ihre Gemeinde sterben wird, wenn sie sich nicht nach den Verlorenen ausstrecken.

Welche Vision hat Gott dir und mir für unser Leben geschenkt? Welche Vision haben wir als Gemeinde für verlorene Menschen? Eine klare Sicht oder Vision zu haben, ist ein Priorität

Manchmal redet man von Träume wie beim Martin Luther King!

Warum ist es so wichtig eine Vision zu haben?

  • Eine Vision definiert, was dran ist.
  • Eine Vision schenkt Dynamik.
  • Eine Vision führt hin zu Abhängigkeit von Gott.
  • Eine Vision zeigt uns auch was „nicht“ daran ist.

Auch hier brauchen wir wieder Gottes Kraft. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass wir in Zungen beten wie Paulus in 1.Korinther 14. Alles, was dazu beiträgt, in Gottes Gegenwart zu kommen und dort zu bleiben, hat oberste Priorität.

Sprüche 29, 18a: Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk.

Es ist die Vision, die uns in Gott vorwärtsbewegt. Ohne sie haben wir die Tendenz, uns ziellos wie Treibholz vorwärts zu bewegen ohne richtig zu wissen, was wir tun, wohin wir gehen oder was der Sinn unser Leben überhaupt ist.

Gott bewahre dich und mich von einem Treibholz Existenz. Ein Treibholz Existenz für eine Ehe, Family, oder Gemeinde ist tödlich. Es spielt keine Rolle, wie jung oder alt du bist – Gott hat einen Plan für dich. Er hat etwas mit dir vor. Sei nicht träge! Epheser 2,10: Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.

Es fällt uns oft schwer zu verstehen, was Gott in unserem Leben tun will. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich einmal Gemeinden gründen werde. Ursprünglich hatte ich geplant, Jura zu studieren und in die Politik zu gehen. Doch dann kam alles ganz anders! Gott führte mich Schritt für Schritt, und nach einigen Jahren war klar, in welche Richtung mein Leben gehen sollte.

Das Buch Nehemia ist nicht nur die Geschichte über die Wiedererbauung der Mauern Jerusalems, sondern es handelt auch von der Entfaltung einer Vision und davon wie Gott Menschen benutzt, um auf ganz praktische Weise zusammen zu arbeiten, um seinen Willen zu erfüllen. Eine Vision ist nicht etwas Mystisches aber muss praktisch mit harter Arbeit umgesetzt werden. Doch aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, in Gottes Reich tätig zu sein.

Es gibt schon einige Vorwände gegen harte Arbeit: Wer etwas will findet Wege! Wer etwas nicht will, findet Gründe! Arbeit hat keinen noch umgebracht, aber ich will kein Risiko eingehen!

Ihr kennt die Geschichte von Nehemia, der das Volk durch Gottes Kraft motivierte, die Mauer zu bauen. Doch die Feinde Israels wollten nicht, dass die Mauer wiederaufgerichtet wurde. Wenn Gott uns eine neue Einsicht schenkt und uns auf die nächste Ebene führt, wird es immer Stimmen geben, die uns davon abhalten wollen, und wir werden immer auf Hindernisse stoßen, die es zu überwinden gilt. Nimm dir diese Woche doch einmal Zeit, das Buch Nehemia zu lesen. Es ist ermutigend zu sehen, wie Gott Nehemia dafür gebrauchte, die Mauer Jerusalems zusammen mit dem Volk Gottes entgegen allen Widerstands wieder aufzubauen

Oft wenn wir einen Auftrag von Herrn bekommen, gibt es negative Stimmen. Sanballat und Tobija dienen als “Sprachrohre” in das Buch Nehemia für die Stimme des Feindes, um falsche Unterstellungen und Andeutungen und Halbwahrheiten als “feurige Pfeile” zu benutzen. Wenn wir auf dem Weg auf die nächste Ebene sind, spielen oft auch unsere Gefühle verrückt und wir fühlen uns sehr unsicher.

Als Gemeindegründer kann ich zurückschauen auf die vielen unscheinbaren Gottesdienste zu Beginn einer Gemeindegründung, die kaum besucht waren und ich mir die Frage stellte, wie hier wohl je eine Gemeinde entstehen würde. Ich werde nie die ersten Bibelgesprächsabende in Saarbrücken vergessen, bei denen niemand außer unserer kleinen Familie anwesend war. Unser damals vierjähriger Sohn fing eines Abends an zu weinen und fragte mich: „Papa, wird denn nie jemand anders in unsere Gemeinde kommen?“ Es brauchte viel Zeit, Gebet und harte Arbeit ehe nach und nach die Gemeinde wuchs und zum Segen für viele in der Landeshauptstadt des Saarlands wurde.

Wir machen uns Sorgen darüber, was andere Menschen – sei es unsere Familie, unser Schwager, unsere Schwiegermutter, oder unsere Arbeitskollegen – sagen könnten, wenn wir eine neue Richtung einschlagen und dabei Schiffbruch erleiden. Ein großer Fehler, den wir oft machen, ist, dass wir uns mit anderen Menschen vergleichen. Das führt immer in eine Sackgasse. Sören Kierkegaard sagte: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“ Vergleichsdenken ist ein Killer. Gott macht das nicht.

Sanballat, der Dreamkiller: Wollen sie die Steine aus den Schutthaufen wieder zum Leben bringen? Sie sind doch verbrannt!  Aber Nehemiah rief zu dem Herrn um Gottes Kraft zu empfangen. Nehemiah 3,38: Schließlich stellten wir die Mauer bis zur Hälfte ihrer ursprünglichen Höhe rund um die ganze Stadt fertig, und das Volk war mit ganzem Herzen dabei.

Gottes Werk und Gottes Willen auf Erden waren immer Widerstand ausgesetzt und werden es immer sein. Die Auffassung „Wenn es Gottes Wille ist, muss es schnell und leicht machbar sein“ lässt sich leicht ausräumen, indem man einfach das Leben der Männer und Frauen in der Bibel betrachtet.

Wenn Gott uns eine Vision schenkt, haben wir eine Quelle des Glaubens, aus der wir schöpfen können. Das ist auch dann der Fall, wenn wir die nächste Ebene erreichen wollen

1 Unsere Haltung wird sehr zu unserem Sieg oder unserer Niederlage beitragen.

William James, Psychologe: Die größte Entdeckung unserer Generation ist, dass Menschen ihre Leben ändern können, wenn sie ihre innere Haltung ändern. Hier spielen die größten Kämpfe bei uns ab. Bill Hybels: Du selbst bist die schwierigste Person, die du leiten müsst. Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern! Das Lied von Kieth Green: Create in me a clean Heart. Psalm 51,12 HFA Erschaffe in mir ein reines Herz, o Gott; erneuere mich und gib mir Beständigkeit!

Die wichtigste Entscheidung, die du täglich treffen kannst, betrifft deine Einstellung.  Philipper 4, 8: Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was auch bei euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient.

2 Wenn wir tun, was Gott von uns wünscht, haben wir seine Führung und Ressourcen

Der Herr ist meinen Hirten! Jakobus 1,5a: Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Jakobus 3,17a: Die Weisheit aber, die von Gott kommt, ist vor allem aufrichtig; außerdem sucht sie den Frieden, sie ist freundlich, bereit nachzugeben und lässt sich etwas sagen. Das sehen wir ganz klar bei Josua und Nehemia. Gott hat diesen beiden Männern viel Weisheit geschenkt.

3 Wir sind geboren, um erfolgreich darin zu sein, Gottes Willen zu erfüllen.

Erfolg ist Gottes Willen zu erkenne und es tun!  Treue ist der Schlüssel, um in Gottes Reich Frucht zu bringen!

Sei treu in der Verantwortung, die Gott dir aufgetragen hat in deiner Ehe, deiner Arbeit oder deinem Dienst in der Gemeinde.

Tu, was du kannst, und wenn du darin treu bist, wird Gott dir noch mehr geben. Lukas 16, 10a: Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu. John Lindell: Deine Treue, mit der du heute deine Gaben entwickelst, wird in deiner Zukunft Türen öffnen. Das ist Erfolg in Gottes Reich

4 Gott ist immer größer als unsere Probleme oder unsere Pläne.

Einer meiner Lieblingsabschnitte aus der Bibel war für mich als Kind der Bericht von Mose, der die zwölf Kundschafter in das verheißene Land aussandte. Hier ist Spannung wie bei jedem guten Geheimdienstkrimi! Interessanterweise sahen diese zwölf Männer alle das gleiche – Milch und Honig, süße Früchte, ein schönes Land, aber auch riesige Krieger, befestigte Städte, viele Feinde. Wegen dieser Riesen kam die Mehrzahl der Spione zu dem Schluss, dass es dem Volk Israel nicht möglich sein würde, das Land, das Gott ihnen verheißen hatte, einzunehmen.

Josua und Kaleb aber waren als Minderheit der Meinung, dass dieses Land sehr wohl erobert werden könnte! Warum hatten diese beiden eine ganz andere Meinung als die anderen zehn? Josua und Kaleb waren absolut davon überzeugt, dass Gott größer und mächtiger war als die Riesen, die das Land bewohnten!

Epheser 3, 20 HFA: Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Dieser Bibelvers spricht sehr laut zu mir und meiner Frau. Wenn wir auf die Jahre, die hinter uns liegen, zurückblicken, können wir kaum glauben, dass Gott uns in unserer Schwachheit die Kraft gegeben hat, 6 neue Gemeinden zu gründen.

5 Gott hat uns hierhergestellt für eine Zeit wie diese.

Das ist auch der Grund, warum wir heute in dieser Gegend leben. Es ist kein Zufall, dass du dieser Gemeinde angehörst. Es ist kein Zufall, dass du heute in diesem Gottesdienst bist.

6 Gott beginnt jetzt mit “wo wir sind” und “was wir haben”.

Wir brauchen nicht darauf zu warten, dass jemand kommt und große Dinge tut. Wir müssen handeln und uns dabei auf Gott verlassen! Der erste Schritt beim Vorwärtskommen ist die Entscheidung, nicht länger stehen zu bleiben, wo man sich gerade befindet.

Nachdem Gott Josua berufen hatte, musste dieser losmarschieren. Josua durfte nicht mehr in den Rückspiegel sehen.

Es gibt viel zu viele alte Rückspiegel Lebensgeschichten, die unser gegenwärtiges Dasein negativ belasten. An meiner Vergangenheit kann ich nichts ändern, an meiner Zukunft eine Menge!  Dein Anfang bestimmt nicht dein Ende!

Nachdem Nehemia von der großen Not in Jerusalem innerlich bewegt worden war, musste er handeln. Er sprach mit dem König und schon kurz darauf hatte er ein Team zusammengestellt, das die Mauer um Jerusalem wieder aufbauen sollte. Im Buch Nehemia sehen wir, wie hoch die Motivation des Volks Israel war, hart und unermüdlich zu arbeiten

Hermann Gmeiner, Gründer der SOS- Kinderdörfer, geboren in Alberschwende Vorarlberg: Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.

Wir können es uns nicht erlauben, lässig zu werden in den Bereichen unseres Lebens, in denen wir noch weiterwachsen sollen. Durch die Mitarbeit in Gottes Reich wachsen wir im Glauben.

Zum Schluss: Denkt daran, wir haben uns nicht selbst den Lauf unseres Dienstes ausgesucht, sondern Gott ist unsere Inspiration, und Er hat uns Schritt für Schritt an den Ort geführt, an dem wir uns heute befinden. Wir haben klar erkannt, wie wichtig es ist zu sehen, wer wir sind als Christen, uns unserer Stärken und Schwächen klar bewusst zu sein und nie die Sicht unserer Berufung zu verlieren.

Warte nicht zu lange. Wenn Gott dir ein prophetisches Wort mehrmals bestätigt hat und du seiner klaren Richtungsweisung nicht folgst, erwarte nicht, dass er dieses Wort für immer und ewig „bestätigt“. Stattdessen wird sein Geist immer weniger zu dir sprechen.

Vielleicht regt er dich nach wie vor dazu an zu handeln, aber nach einer Weile wirst du ihn möglicherweise nicht mehr hören können und es versäumen, die neue Ebene, auf die Gott dich berufen hat, zu erlangen. Du musst den Zeitplan Gottes kennen und entsprechend handeln.

Gottes Weg ist ein Weg des Glaubens. Auch wenn du alle möglichen Konzepte und Prinzipien kennst, wirst du ohne Glauben – kühnen Glauben – niemals alles erreichen, was Gott für dich geplant hat. Jesus sagt dir: „Lauf los! Geh diesen mutigen Glaubensschritt. Ich stehe bereit, um dich dabei zu begleiten.“ It’s time to move the next level!

Josua 1,9: Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.