Paul Clark

Das Vergleichen ist also nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Die Probleme mit dem Vergleichen entstehen nur, wenn wir unsere eigenen gefühlten Werte als Mensch vom Vergleich abhängig machen.

Wenn wir unseren Selbstwert aus Vergleichen ziehen, dann geschieht etwas Ungutes.

Soren Kirkegaard: Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Dadurch erzeugt das Vergleichen Schmerz und Leid, es macht Menschen neidisch und missgünstig und es führt uns weg von einem reinen Herzen.

Galater 6,4  NGÜ: Vielmehr soll jeder sein eigenes Tun überprüfen! Dann kann er sich mit dem rühmen, was er selbst tut und muss sich nicht mit anderen vergleichen.

Sprüche 14, 30 (Luther): Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben,  aber Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen.

Warum wir unter Vergleichsdenken leiden:

1. Wir vergleichen uns in unfairer Weise mit anderen, deren Leben erfolgreicher als unseres scheint.

Wir sollen uns freuen mit den Menschen, die erfolgreich oder gesegnet sind.

T D Jakes: Favor isn’t fair! Gnade oder Gefallen ist nicht fair.

Beispiel: Von allen Frauen hat der reiche Boaz im Alten Testament die arme ausländische Frau Rut als Frau gewählt. (lies das Buch Rut).

1.Korinther 15:10a: Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen…

2. Wir stehen in einem Machtkampf mit anderen im Betrieb usw., die unsere Träume nicht teilen.      

Hier brauchen wir viel Weisheit und Geduld, um nicht stolz oder neidisch zu sein.

Galater 6, 22: Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue.

3. Wir sind matt, ermüdet durch unseren stressigen Dienst – und in dieser Lage erscheint alles trübe.

Sich sorgen zu machen ist, wie in einem Schaukelstuhl zu sitzen: da gibt es sehr viel Bewegung, aber man kommt nicht voran!

Sorge verhindert nicht, dass schlimme Dinge geschehen. Sie verhindert nur, dass du dich an den guten freust.

1 Petrus 5, 7 NGÜ: Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.

4. Es kann sein, dass wir unsere Ermutigung in dem Lob von Menschen suchen, anstatt vom Herrn durch das Lesen Seines Wortes und in Zeiten der Anbetung.

Johannes Hartl: Wenn du vom Applaus der Menschen lebst, wirst du an ihrer Kritik sterben.

 Ps 118, 7-9 (NGÜ) Der Herr steht zu mir, er ist es, der mir hilft – ich werde noch ´als Sieger` herabsehen auf alle, die mich hassen. Besser ist es, beim Herrn Zuflucht zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen. Besser ist es, beim Herrn Zuflucht zu suchen, als sich auf Mächtige zu verlassen.

5. Es kann sein, dass in unserer Familie ein Konflikt herrscht, der uns das Leben erschwert. Bis wir unsere Probleme in Angriff nehmen, werden wir das Leben immer negativ bewerten.

Beispiel: Mutter oder Vater hat Lieblingskind und jeder weiß und spürt es.

 Woody Allen: Familie ist, wo die Probleme wohnen!

Peter Scazzero: Unsere Gefühle zu ignorieren bedeutet, der Realität den Rücken zu kehren. Unsere Gefühle zu hören bedeutet, der Realität ins Auge zu schauen. Und Realität ist der Ort, an dem wir Gott begegnen.

Das Lied: Holy Spirit you are welcome here!

In der Gegenwart des Herrn wird die Wunde meiner Seele geheilt. In seiner Gegenwart wird mein Herz frei und heil.

Veränderung ist ein Prozess,  nicht eine Momentaufnahme!

Wir müssen lernen, der Meinung, die Gott von  uns hat, zu vertrauen, mehr als der negativen Meinung anderer Menschen über uns.

Unsere Stellung in IHM ist unsere Stärke. Hier ist, wie Gott dich und mich sieht:                

Psalm 139, 13-14: Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.

Psalm 139, 17 -18: Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele. Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand! Und wenn ich am Morgen erwache, bin ich immer noch bei dir!

God doesn’t make junk! Gott stellt kein Schrott her!

6. Selbstmitleid ist ein mieses Gefängnis! Und wenn wir je denken, dass wir Gott egal sind, dass er unsere Lage nicht versteht und uns an den falschen Ort gestellt hat, können wir nicht zufrieden sein.

Eine „Pity (Selbstmitgleid) Party“ führt nur in eine Sackgasse. Nur die Opferkarte zu spielen, ist destruktiv. 

Philipper 4,13: Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.

7. Entscheide dich einfach dazu, dort aufzublühen, wo Gott dich hingepflanzt hat.

Das Gras beim Nachtbarn sieht immer grüner aus.

Übrigens, das Grass ist immer grüner, wenn man es wässert.

Kolosser 3,23: Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,

Danksagung ist die einzige Antwort auf die Vergleichsfalle!

Joseph Seaborn: Unser Schicksal als Christen ist wie das von Mose, wir sind unterwegs auf einer sehr langen und manchmal sehr mühsamen Reise. Wir müssen lernen, die kleinen „Fortschritte“ oder „Siege“ zu feiern, aber wir alle wollen abwarten und erst dann feiern, wenn die Arbeit oder das Werk vollendet ist.  Mit so einer Einstellung werden wir nie feiern.  

Fred Price: Wenn wir uns immer wieder mit anderen vergleichen, geben wir Gott nicht die Ehre. Wir sind dann undankbar für das, was Gott uns gegeben hat.

Erkämpfe Dir Zufriedenheit und Dankbarkeit!

Das Schöne daran, Gott zu kennen ist, dass wir uns in unserem Leben nicht auf unsere Schuld, unser Versagen und unsere unerreichten Ziele konzentrieren müssen. 

1 Thessalonicher 5 16 -18:  Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.

Philipper 4, 12-13: Ob ich nun wenig oder viel habe, ich habe gelernt, mit jeder Situation fertig zu werden: Ich kann einen vollen oder einen leeren Magen haben, Überfluss erleben oder Mangel leiden. Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche.