Paul Clark

Wen wir treu sind mit dem, was Gott uns anvertraut hat, dann werden wir eine ewige Belohnung erhalten. Es wird uns nie so gehen wie einigen, die in den Casting Shows im Fernsehen hören: „Du bist raus! Du kommst nicht in die nächste Runde!“

2 Tim. 6,7-9: Doch ich habe den guten Kampf des Glaubens gekämpft; jetzt ist das Ziel erreicht, und ich bin Gott treu geblieben.  Nun hält der Herr für mich auch den Siegespreis bereit.

Das Hauptziel: Gott dienen, in dem ich anderen diene

1.Petrus 4, 10 HFA Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielfältigen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein.

Epheser 2,10 HFA: Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon immer mit uns vorhatte.

Unsere Lebensbotschaft hat vier Bestandteile:

1 Unser Zeugnis: Die Geschichte darüber, wie unsere Beziehung mit Jesus begonnen hat.

Apostelgeschichte 1,8: Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. 

Die Worte eines Zeugen sind sehr wichtig!

  • Unser Jerusalem: Bregenz
  • Unser Judäa: Vorarlberg oder die Bodensee-Region
  • Unser Samarien: Österreich oder Europa
  • Das Ende der Welt: Andere Nationen und andere Stämme / Völker auf anderen Kontinenten

Als Christen nehmen wir das „bis ans Ende der Welt“ sehr ernst. Deshalb unterstützen wir als FCG Bregenz Missionare wie die Ehepaare Lama in Nordindien und Tsige in Äthiopien.

Als ein Zeuge sollten wir gute Antworten auf die Fragen die uns gestellt werden.

1 Petrus 3,15-16 HFA: Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn euch andere nach der Hoffnung fragen, die euch erfüllt.  Begegnet ihnen freundlich und mit Respekt. Ihr sollt ein gutes Gewissen haben! Dann nämlich werden alle, die Lügen über euch verbreitet haben, beschämt sein. Sie werden erkennen, dass sie Menschen verleumdet haben, die in der Verbundenheit mit Christus ein vorbildliches Leben führen. 

Als ein Zeuge sollten wir gute Antworten auf die folgenden Fragen haben:

  • Wie mein Leben vor Jesus war.
  • Wie ich merkte, dass ich Jesus brauchte.
  • Wie ich Jesus mein Leben anvertraut habe
  • Die Veränderung, die Jesus in meinem Leben bewirkt hat

Es hilft vielleicht, unser Zeugnis aufzuschreiben!

Fast jeder in diesem Raum heute Morgen hat Jesus gefunden, weil ein anderer ihm von seiner persönlichen Erfahrung der Lebensübergabe erzählt hat.

2 Die Lektionen unseres Lebens: die wichtigsten Lektionen, die Gott uns gelehrt hat

Es ist wichtig, dass wir mit anderen darüber reden, was wir als Christen gelernt haben. Viele dieser Lektionen waren nicht einfach und alle Christen haben Herausforderungen. Christen sind nicht vollkommen und ohne Nöte, aber wir haben Jesus, der uns stärkt.

Hier eine kleine Liste von Lebenslektionen, die wir als Christen lernen können:

  • Anderen zu vergeben
  • Mehr Empathie zu haben für Menschen in Not
  • Usw.

Auch wenn wir einen „Dorn im Fleisch“ haben wie der Apostel Paulus können wir lernen, dass Seine Gnade ausreichend ist.

2 Korinther 12,9-10:  Aber er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.« Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft von Christus an mir.

Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, dass ich trotz meiner Augenprobleme und der daraus resultierenden Begrenzungen eine Ermutigung und ein Segen für andere sein kann. Hier kannst du meine Lebenslektion lesen!

Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise

Wir sollten niemals zu anderen sagen: „Komm zu Jesus und alle Deine Probleme werden sich lösen!“ Denn das stimmt nicht. Aber wir haben es mit einem allmächtigen Gott zu tun, der uns in jeder Schwierigkeit eine Hilfe sein will. 

Was für Lektionen hast du gelernt?

3 Unsere von Gott gegebene Neigungen: Themen oder Menschen, die Gott uns aufs Herz gelegt hat.

Hier einige Beispiele von Bereichen, wo wir aufgrund eines tiefgreifenden inneren Bedürfnisses für andere ein Segen sein können:

  • Andere durch praktische Hilfe unterstützen.
  • Drogenabhängigen oder Menschen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben, beizustehen.
  • Asylsuchenden hilfreich zur Seite zu stehen.
  • Usw.

Jeremia wollte aufhören, das Volk Israel, die gegen Gott rebellierten, zu predigen.

Jeremia 20,9 GN: Aber wenn ich mir sage: »Ich will nicht mehr an Gott denken und nicht mehr in seinem Auftrag reden«, dann brennt dein Wort in meinem Innern wie ein Feuer. Ich nehme meine ganze Kraft zusammen, um es zurückzuhalten – ich kann es nicht. 

Was für leidenschaftliche Neigungen hast du?

4 Die gute Nachricht: Die Botschaft der Errettung

Der Missionsauftrag gilt für jeden Menschen!

Markus 16,15: Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Matthäus 28,19-20: Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Ein Jünger ist jemand, der immer weiter lernen möchte und Jesus in jedem Bereich seines Lebens nachfolgt.

Ich freue mich auf Anfang kommenden Jahres, wenn wir unsere erste Taufe als Gemeinde haben werden. In den kommenden Monaten werden wir dann auch ein Taufseminar haben, dass die Taufe aus biblischer Sicht erklären wird. Gemäß der Bibel sollte sich jeder, der sich entschieden hat Jesus nachzufolgen, taufen lassen. Kein anderer Mensch kann mir diese Entscheidung abnehmen.

Die „Römische Straße“ ist eine Liste von Bibelstellen aus dem Römerbrief, die erklären, dass der Mensch Jesus braucht und wie man Christ wird.

Römer 3, 22-24 HFA: Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. 

Römer 6,23 Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns unverdient, aus reiner Gnade, ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Römer 10,9-10 u. 13: Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden«

Lukas 19,10: Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Ein Afrikaner in Europa: Es gibt überfüllte Mülltonnen und leere Kirchen.

Mutter Teresa: Die schlimmste Seuche ist heutzutage nicht Lepra oder Krebs: es ist das Gefühl ungewollt zu sein, verlassen und einsam.

Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt

Die Gemeinde ist die einzige Vereinigung in der Welt, die zum Wohle ihrer Nicht-Mitglieder besteht. 

D.L. Moody: Ich sehe die Welt als ein brüchiges Schiff. Gott hat mir ein Rettungsboot gegeben und sagt zu mir: “Moody, rette so viele wie möglich.“

Der Auftrag Jesu ist unser Auftrag.

Matthäus 9, 36-38: Als er die vielen Menschen sah, die ihm nachliefen, hatte er großes Mitleid mit ihnen. Sie waren hilflos und verängstigt, ohne Ziel und ohne Hoffnung. Sie waren wie Schafe ohne ihren Hirten. Die Ernte ist so gross, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.